Therapien

Stoßwellentherapie bei chronischen Schmerzen (ESWT)

Viele Schmerzen am Bewegungsapparat lassen sich auf chronische Sehnen- und Muskelansatzreizungen zurückführen. Schmerzen, die die Arbeit behindern und das tägliche Leben erschweren führen zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität. Bei Fersensporn wird jeder Schritt zur Qual, der Tennisellenbogen läßt bei jedem Gruß mit Handschlag den Betroffenen in die Knie gehen, Schmerzen an der Hüfte rauben den Schlaf,…

In diesen Fällen ist das seit vielen Jahren bewährte Verfahren der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) eine schnell wirksame, wenig aufwendige, nicht-invasive und gewebeschonende Therapiemöglichkeit. Häufig lassen sich mit dieser Methode auch Operationen vermeiden.

Methode:
Stoßwellen sind energiereiche kurze Schallimpulse, die auch in der Urologie zur Nierensteinzertrümmerung ohne Operation eingesetzt werden. Hierbei wirken die Stoßwellen von außen auf den Körper ein.
Auch in der Orthopädie werden von einem speziell für diese Anwendung entwickelten Gerät Schallwellen mit hoher Energiedichte über die Haut auf das erkrankte Gewebe übertragen. Gezielt werden hierdurch im betroffenen Bereich die Durchblutung gefördert und die Selbstheilungskräfte aktiviert. Auf diese Weise wird der Heilungsprozeß in Gang gesetzt oder deutlich beschleunigt.

Diagnosen:
Bei folgenden Diagnosen hat sich laut umfangreichen Untersuchungen die Therapie mittels der Stoßwelle besonders bewährt:

- Fersensporn
- Tennisellenbogen, Golferellenbogen
- Schulterschmerz mit und ohne Verkalkung
- Hüftschmerz bei Schleimbeutelentzündung oder Muskelansatzreizung
- chronische Achillessehnenentzündung
- Chronische Muskel- und Sehnenansatzreizung auch z.B. an der Schienbeinkante,
  der Kniescheibe und dem Schulterblatt
- schmerzhafte Muskelverhärtungen z.B. im Schulter/Nackenbereich und am Oberschenkel
- verzögerte Knochenbruchheilung

Erfolgsaussichten:
Durchschnittlich in 70 % der Fälle lassen sich Besserung bis hin zu anhaltender Schmerzfreiheit erreichen. In einigen Untersuchungen werden Erfolge bis zu 85% beschrieben.

Kosten:
Im Allgemeinen werden die Kosten für die Stoßwellentherapie von den privaten Kassen übernommen, in einzelnen Fällen muß jedoch zuvor ein Kostenübernahmeantrag gestellt werden.
Gesetzliche Kassen übernehmen im Regelfall die Kosten nicht. Bei speziellen Fällen, wie einer Pseudarthrosenbildung (Falschgelenkbildung nach Knochenbrüchen) besteht jedoch die Möglichkeit, daß auf Antrag die Kosten auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden können. Bitte sprechen Sie uns an.

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